Japangärten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Besonders in Kombination mit Koiteichen finden viele an einem Japanischen Garten Gefallen. Japangärten brauchen entsprechende Stilelemente. Buddha-Figuren, Drachen, Steinlaternen, Pagoden und Japanische Brücken helfen bei der Gestaltung von Japangärten.
Japangärten können ganz verschieden Ausprägungen haben. Ob klassischer Zengarten, Pagodengarten oder ein Japanischer Wassergarten. Alle diese Japanischen Gärten werden nicht nur durch die Accessoires bestimmt sondern auch durch Pflanzen und die Aufteilung der Flächen. Japanische Gärten haben meist klare, ausgewogene Linien. Die Symbolik spielt hierbei eine große Rolle. So werden in einem klassischen Zengarten, den die Japaner Kare-san-sui, was soviel wie „Berg ohne Wasser“ bedeutet, Steine, Felsen und Kies ohne Symmetrien angeordnet. Der Kies symbolisiert dabei oft Wasserflächen oder Bachläufe. Die durch Rechen geformt werden. In einem klassischen Zengarten gibt es keine Pflanzen.
Bei japanischen Wassergärten dreht sich oft alles um die Koi. Die bunten Karpfen sind bei vielen Japangartenbesitzern sehr beliebt. Der Koiteich bildet den Mittelpunkt und soll durch weitere Stilelemente unterstrichen werden. Typisch sind hier Steinlaternen in Pagodenform. Oft sieht man in den Japangärten auch Wasserspiele aus Bambus oder Brunnen und Quellsteine. Eines der klassischen Elemente ist dabei eine Wasserwippe aus Bambus. Die zyklisch und mit einem schönen Ton kippt um das Wasser zu entleeren. Noch ein Linktipp für alle die das Hobby Koi interessiert: koi.2link.be
Pflanzen in Japangärten sind meist grün. Blühende Pflanzen finden sich meist nur ganz wenige. Farbe bekommt der Japangarten durch Kirschblüten und im Herbst durch den Ahorn. Der als Zwergform oft in japanischen Gärten vorkommt. Einige Ahornarten die für japanische Gärten verwendet werden sind Rot. Es wird natürlich auch viel mit Gräsern und Bambus in verschiedenen Arten gearbeitet. Vorsicht beim Bambus, viele Arten wuchern recht stark und sollten deswegen gut eingedämmt werden. In Wassergärten werden gerne Behälter mit Wasserpflanzen aufgestellt. Dabei wird oft nur ein Blatt eine Seerose oder einer anderen Schwimmblattpflanze je Behälter kultiviert. Auch hier setzt sich das minimalistische Prinzip der Japangärten durch.
Im Gartenshop finden sich viele Elemente für den Japangarten. Natürlich ist auch in japanischen Gärten die Schädlingsbekämpfung immer ein Thema. Aber bitte Vorsicht, wenn man einen Teich hat. Viele Pflanzenschutzmittel sind fischgiftig und dürfen auf keinen Fall ins Wasser gelangen. Nicht nur durch den Wind beim Versprühen sondern auch durch Regenwasser können diese giftigen Stoffe ins Wasser gelangen. Bitte die Anwendungsvorschriften genau beachten.
Natürlich lassen sich die verschiedenen Stile der Japangärten auch kombinieren. So kann man einen Bachlauf im Wassergarten durch Kies symbolisieren. Oder man benutzt ein japanisches Tor mal nicht als Eingang zum Garten sondern als Befestigung für ein Sonnensegel. Oder man fügt in die Kiesfläche eines Zengartens ein Becken mit ein paar Seerosen ein. Gut zu einem Japangarten passen Gartenmöbel aus Bambus oder Naturstein. Aber auch schlichte Holz- oder Metallmöbel eignen sich gut. Pavillons in asiatischem Stil lassen sich auch gut mit einem Japangarten vereinbaren.
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